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Die Bedeutung von Inklusion in der Fachberatung

Der Begriff Inklusion wird häufig als moderner Begriff verwendet. Leider finde ich häufig die alte Vorstellung der Umetikettierung von Behinderung in Krankheit vor. Ich denke, dass Inklusion keine Sache sondern eine Haltung ist, die sich im Handeln jedes einzelnen Menschen widerspiegelt. Wenn Beteiligungsmöglichkeiten für Menschen als Instrument diskutiert, angewendet und  die Ergebnisse ernstgenommen werden, ist das der richtige Weg hin zur Inklusion. Ich bin überzeugt, dass Inklusion im Sinne von Teilhabe erfahrbar sein muss. Inklusion als Menschenrecht ist daher nicht nur ein Thema für Menschen mit Behinderungen. Es ist für alle Menschen wichtig, die nicht ausgegrenzt werden möchten, Ob aufgrund des Alters, sexueller Orientierung, Behinderung, Hautfarbe, Herkunft oder Geschlechtsidentität. Inklusion geht uns alle an, damit Teilgruppen in unserer Gesellschaft nicht ausgeschlossen werden können. Menschenrechte bauen darauf auf, dass wir uns solidarisch und respektvoll dem anderen gegenüber zeigen. Inklusion bezieht sich auf die unterschiedlichen Lebensphasen und die differenzierten gesellschaftlichen Bereiche, in denen Menschen leben. Eine Inklusionsberatung ist daher ein ganzheitlicher Prozess.

Fachberatung

Fachberatung ist eine Dienstleistung für Einrichtungen, Verbände, Netzwerke oder Gemeinschaften mit einem pädagogischen Rahmen. Sie wirkt auf die Qualität und Entwicklung eines Systems. Fachberatung verbindet Menschen, um das angestrebte Ziel in bestmöglicher Weise zu erreichen. Eine Inklusionsberatung moderiert im menschenrechtlichen Anspruch einzelner Menschen und der partizipativen Entwicklungsfreiheit eines Systems in einem inklusiven Veränderungsprozess.

Mein Angebot

  • Unterstützung und Beratung bei der Konzeptentwicklung und der theoretischen Klärung als Grundlage der praktischen Arbeit inklusiver Pädagogik.
  • Unterstützung und Beratung der Entwicklung von Leitideen, Leitbildern und Leitgedanken.
  • Unterstützung und Beratung bei der individuellen Entwicklungs- und Förderplanung. Weg von der Defizitorientierung hin zur Ressourcenorientierung.
  • Unterstützung und Beratung bei der individuellen Gestaltung von Förderung und vom Lernen sowie bei der Entwicklung von Kooperationskompetenzen zum Aufbau eines Netzwerkes. In diesem Zusammenhang die Auseinandersetzung von Heterogenität und Vielfalt.
  • Unterstützung und Beratung von vorurteilsfreien Diskussionen, Überprüfung von diskriminierenden oder rassistischen Äußerungen, Diagnosen von kategorischen und stereotypischen Beschreibungen.
  • Unterstützung und Beratung bei der Entwicklung einer wertschätzenden und auf die Stärken zielenden Pädagogik. Unterstützung einer warmherzigen und willkommenen Kultur in der multiprofessionellen Teamentwicklung.
  • Unterstützung und Beratung einer wertschätzenden Elternarbeit.
  • Unterstützung und Beratung der Bildungsarbeit und ihren Leitgedanken einer wertschätzenden Pädagogik.
  • Unterstützung und Beratungen beim Aufbau von Netzwerken, Begegnungsstätten und Freundeskreise.

 

Ebenen

„ich mit mir“ – Jeder einzelne hat die Möglichkeit sein Denken und Handeln zu reflektieren. Seine eigenen Vorurteile zu erkennen und die daraus resultierenden Verhaltensweisen zu verstehen.

„ich mit dir“ – Im Gespräch mit Kollegen, Partnern, Nachbarn, Freunden etc. können wir herausfinden, was uns daran hindert inklusiv zu handeln.

„wir“ – In der Gemeinschaft können neue Verhaltensweisen selbstverständlich werden. Gemeinsam den Weg für eine Sache zu beschreiten motiviert und erleichtert Hürden zu überwinden. Ob als Team in einer Einrichtung, als Netzwerk für einen Menschen mit Hilfebedarf oder als Teil einer funktionierenden Nachbarschaft. Wir können überall inklusiv tätig sein.

„alle gemeinsam“ – Als Einrichtung, Schule, Kommune, Gemeinde, oder Stadtteil können wir uns auf den Weg machen mit dem Ziel eine inklusive Gesellschaftsform einzurichten.

Esther Wolfram Diplom-Pädagogin, systemische Beraterin (SV), Beraterin für inklusive Prozesse in Organisationen