ich gehe wählen Bundestagswahl 2017

Wer zieht in den Bundestag ein? Wer hat die besten Programme für eine inklusive Gesellschaft?

#Ich gehe Wählen. # Bundestagswahl 2017

Wer zieht in den Bundestag ein? Wer hat die besten Programme für eine inklusive Gesellschaft?

Zunächst möchte ich mich einmal bei allen bedanken, die sich den Fragen zur Inklusion gestellt haben. Ich habe mich sehr über die engagierte Beteiligung zu dem nicht so populären Wahlkampfthema gefreut.

Was kann ich noch berichten

An einem Wochenende (im August) diskutierte ich mit meinem Mann: “werde ich in diesem Jahr wählen gehen, und warum und wen soll ich aus welchen Gründen wählen?”

Ich habe auch andere Leute gefragt, welche Meinung sie vertreten. Dabei habe ich erfahren, dass viele Menschen noch unentschlossen sind.

So ist ganz spontan die Idee geboren hierzu eine “Blogaktion” zu machen. Entsprechend spontan habe ich mir offene Fragen überlegt, die große Freiheit zum Beantworten lassen.

Ebenso spontan habe ich die Parteien, Kandidaten und Pressesprecher persönlich angesprochen oder angeschrieben. Das hatte zur Folge, dass ich einen kleinen Einblick erhalten habe, wie gut die einzelnen Parteien im Wahlkampf auf Fragen in der Bevölkerung Stellung nehmen und wie die einzelnen “Zentralen” funktionieren.

Auch musste ich meine Hemmschwelle auf Politiker zuzugehen überwinden. Ich wurde immer sehr freundlich empfangen. Schnell ist klar geworden, dass das Thema “Inklusion” nicht gerade auf der Agenda “Wahlkampf” steht. Der Vorteil daran ist aber, dass man mich nicht mit auswendig gelernten Antworten abspeisen konnte. Ich habe dabei die Erfahrungen gemacht, dass die Kandidaten mir ganz persönliche Antworten gegeben haben. Und sie erklärten mir wie wichtig dieses Thema für sie sei.

Schade, fand ich, dass  viele Bundestagswahlkandidaten sich nicht trauten öffentlich eine persönliche Meinung zu äußern. Ich bin oft an bestimmte Funktionsträger, Abteilungen etc. verwiesen worden.

Mir ist dabei verstärkt bewusst geworden, dass es sich lohnt sich aktiv für eine Mission einzusetzen. Ganz egal, welche Partei gewinnt, die politische Arbeit beginnt nach der Wahl. Nämlich die gewonnenen Kontakte zu nutzen und zu schauen, wie weit die Versprechen eingehalten werden.

Kennen Sie ihren Bundestagswahlkandidaten?

Haben Sie Kontakt aufgenommenen? Wenn ja, dann sollten Sie auch weiterhin in Kontakt bleiben, um eine gesellschaftliche Inklusion voranzubringen.

Demokratie ist nichts einseitiges. sondern sie kann nur funktionieren, wenn sich viele Menschen einbringen. Sicherlich ist es anstrengend, wenn viele unterschiedliche Meinungen aufeinander treffen. Aber das ist Politik. Dabei geht es nicht darum, dass wir uns durch Abgrenzung definieren, sondern Meinungen austauschen.

Wer zieht in den Bundestag ein? Wer hat die besten Programme für eine inklusive Gesellschaft?

Eine inklusive Gesellschaft ist solidarisch, geprägt durch Anteilnahme und Engagement. Sie besteht aus unermesslich vielen Persönlichkeiten, die alle etwas persönliches und individuelles in den politischen Diskurs werfen.

Die in letzter Zeit in Mode gekommene Diskussion über eine “Leitkultur” trennt Menschen eher voneinander. Eine Diskussion um eine inklusive Gesellschaftsordnung schließt alle Menschen mit ein.

Dieser politische Diskurs ist gesellschaftlich so bedeutend, weil hier eine ungeheure Variation von Individualitäten und deren Zugehörigkeiten einwirken. Aus der Entwicklung wissen wir, dass die Suche nach Gemeinsamkeiten eine Gesellschaft noch immer befruchtet hat, dagegen die Suche nach den Unterschieden, die Ausgrenzung immer etwas trennendes zur Folge hatte.

Prüfen Sie genau, wem Sie ihre Stimme geben wollen?

Wen werden Sie wählen?

Haben Sie das Wahlprogramm gelesen? Hier haben Sie noch die Möglichkeit dazu.

http://www.bundestagswahl-bw.de

Hier erfahren Sie noch mehr: http://leidmedien.de/aktuelles/inklusion-barrierefreiheit-im-bundestagswahlkampf-2017/

In der Regel versprechen die Parteien die Umsetzung der UN-Konvention. Aktionspläne werden daher gewollt und unterstützt. Inwieweit die entscheidenden Aspekte tatsächlich umgesetzt werden muss sich zeigen.

Bei dem Punkt der “inklusiven Schulbildung” streiten die Parteien über den richtigen Weg und müssen die Gestaltung in der Regel leider den Kommunen überlassen. Hier bin ich wirklich gespannt, ob die Parteien sich durchringen können und in Zukunft handeln werden.

Geht es um die Finanzierung von inklusiven Prozessen, dann sind alle Parteien in ihren Aussagen schwammig. Der Eingliederungshilfe, die nun  durch das Bundesteilhabegesetz abgelöst wurde, steht jetzt noch die zweite Reformstufe in 2018 bevor, die erst nach den Wahlen stattfindet.  Für die Teilhabe werden folgende Leistungsgruppen genannt, für die andere Verfahren der Beantragung gelten werden:

  1. Leistungen zur medizinischen Rehabilitation,
  2. Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben,
  3. unterhaltssichernde und andere ergänzende Leistungen,
  4. Leistungen zur Teilhabe an Bildung und
  5. Leistungen zur sozialen Teilhabe.

Hier bleibt abzuwarten, wie sich die Leistungen verändern werden. Mit Sicherheit hat bereits jede Partei Vorschläge vorbereitet. Genaueres konnte ich nicht erfahren. Daher bin ich skeptisch.

Wen werde ich wählen?

Ich habe mir jetzt die Wahlprogramme vorgenommen, zum Teil gelesen, manches habe ich schnell überflogen. Ich habe andere Blogseiten zum Thema Bundestagswahl angeschaut und auch Podcasts zu den Wahlprogrammen gehört.

Dabei habe ich festgestellt, dass vieles aus dem Inhalt der Wahlprogramme nicht unbedingt öffentlich diskutiert wurde, z. B. bei der Bildung. Und wenn es um die konkrete Umsetzung geht sowie deren Finanzierung, dann werden zwar schöne Worte formuliert, aber alles bleibt unter einem Nebel versteckt.

Auch habe ich die eine oder andere Fernsehsendung angeschaut, aber die Sendungen oft ausgeschaltet, wenn diese mir zu polemisch bzw. reißerisch wurden. Wenn ich den Eindruck hatte, es geht hier nur um Einschaltquoten und nicht um Aufklärung, dann blieb der Fernseher aus.

Ich bin auf Kandidaten zugegangen und habe sie zu bestimmten Themen befragt. Das auf die Kandidaten zugehen, empfand ich am wertvollsten. Ich habe nicht nur den Politiker kennengelernt, sondern auch einen Menschen mit seinen ganz persönlichen Einstellungen.

Trotzdem fällt es mir weiterhin schwer eine entsprechende Entscheidung zutreffen. Ich habe mich im Moment einer Partei lediglich angenähert, aber mich immer noch nicht entschieden. Dabei spielen auch die Personen eine Rolle. Wer ist mir sympathisch? Kann ich mich mit dieser Person identifizieren? Wer wird meine Vorhaben unterstützen?

Auf jeden Fall gehe ich wählen und bringe meine Mission eine inklusive Gesellschaftsordnung zu forcieren nach der Wahl weiterhin ein.

Was werden Sie Tun?

Mich interessiert nun ob Ihnen die Antworten bei der Entscheidung geholfen haben? Welche weiteren Informationsquellen haben sie noch genutzt? Oder, entscheiden Sie sich ganz spontan?

Anhang:

Verkürzte Zusammenfassung um die Argumente miteinander zu vergleichen. Bitte lesen sie aber den jeweiligen Text. Kreuzen Sie an, was gefällt Ihnen? Welche Partei, bzw. Kandidat bekommt die meisten Kreuze?

22.09.17Zusammenfassung

WÄHLEN GEHEN!

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